In die Weite…

Floyd und Sally McClung

Aus aktuellem Anlass

Es wird behauptet, Menschen die eine Jüngerschaftsschule bei JMEM – YWAM besucht haben, mit dem sogenannten „Gen für Mission“ ausgestattet wurden.

Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Was aber sicher ist, meine Begegnungen mit Floyd McClung blieben für mich nicht ohne Folgen. Auch unser Verein „Haus des Lebens“ ist in gewisser Hinsicht eine Frucht seines Dienstes.

„Das Vaterherz Gottes“ – war sein Thema, als er als Referent in unserer Jüngerschaftsschule sprach. Es war wohl auch sein Lebensthema. Denn der Blick in das Vaterherz Gottes öffnet weiten Raum über den eigenen Horizont hinaus. Eine Seh- und Herzerweiterung für diese Welt und das Reich Gottes ist die Folge.

Einige Jahre später, Floyd lebte zu der Zeit in Amsterdam, im sog. Rotlichtviertel um dort denen Nahe zu sein, die Gottes Liebe am dringendsten brauchten, haben wir als junge Jugendleiter ihn in unsere Gemeinde für ein Jugendabend eingeladen. Das er überhaupt zusagte (wer waren wir schon) und dann auch tatsächlich kam, war für uns schon ein Wunder. – Und der Abend in der Gemeinde war es erst recht. – Sein Thema: „Das Vaterherz Gottes“ – Dieser Abend war für mich eine besondere und nachhaltige Erfahrung. – An diesem Abend wurden Herzen verändert. – DANKE

Am 29. Mai 2021 ist Floyd nach langer, schwerer Krankheit heimgegangen.

Sally, seine Frau schrieb dazu, dass der Tod ihres Mannes für sie ein kleiner emotionaler Schock gewesen sei, obwohl sie mit ihm jederzeit gerechnet habe. Sie werde ihren „sanften Riesen“ den Rest ihres Lebens vermissen, sei aber froh, dass er nicht mehr leide.

Nachzulesen auf auf der gemeinsamen Webseite: floydandsally.com

IDEA schrieb dazu:

Kapstadt (IDEA) – Der ehemalige internationale Direktor des charismatisch orientierten Missionswerks „Jugend mit einer Mission“ (JMEM), Floyd McClung (Kapstadt/Südafrika), ist am 29. Mai im Alter von 75 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Frau Sally auf ihrer gemeinsamen Internetseite.

McClung arbeitete 35 Jahre lang für JMEM – von 1985–1992 als internationaler Direktor. 1994 gründete er „All Nations“ (Kansas City/US-Bundesstaat Missouri), ein internationales Missions- und Netzwerk für Leiterschaftstraining und Gemeindegründungen. Er schrieb 18 Bücher, von denen ein Großteil auch auf Deutsch erschienen. 2016 erkrankte McClung schwer und fiel in eine Art Wachkoma, aus dem er nicht mehr erwachte.

Sally schrieb dazu, dass der Tod ihres Mannes für sie ein kleiner emotionaler Schock gewesen sei, obwohl sie mit ihm jederzeit gerechnet habe. Sie werde ihren „sanften Riesen“ den Rest ihres Lebens vermissen, sei aber froh, dass er nicht mehr leide.

All-Nations-Leiterin: Er sah die Berufung von Menschen durch Gott

Die internationale Leiterin von „All Nations“, Mary Ho, hob die väterliche und hingebungsvolle Art McClungs hervor. „Mehr als jeder andere, den ich kenne, hatte Floyd diese laserscharfe Fähigkeit, die Begabung, Stärke und gottgegebene Berufung von Menschen hervorzuheben“, schreibt sie auf der Internetseite des Werks.

Die JMEM-Mitbegründer Loren und Darlene Cunningham (Kailua-Kona/US-Bundesstaat Hawaii) würdigten McClung als wichtigen Leiter, der für das Missionswerk Pionierarbeit in Afghanistan, Indien, Nepal, den Niederlanden, den USA und anderen Ländern geleistet habe. Er habe viel bleibende Frucht hinterlassen – sowohl innerhalb von JMEM als auch unter denen, die durch die von ihm geleiteten Initiativen zu Jesus gekommen seien. „Nur die Ewigkeit wird die Tiefe und Weite seines Vermächtnisses offenbaren.“

Mercy-Ship-Gründer: McClung war „Weltveränderer erster Güte“

Der Mitbegründer der christlichen Organisation Mercy Ships (Schiffe der Barmherzigkeit), Don Stephens (Lindale/US-Bundesstaat Texas), nannte seinen ehemaligen Kollegen aus seiner Zeit bei JMEM einen „Weltveränderer erster Güte“. In seiner fast zwei Meter großen Gestalt habe ein Herz, eine Seele und ein Wesen der Sanftmut gewohnt. Er habe Tausende mit seinen Prophetien und Schriften inspiriert.

Der Pastor und Gründer der internationalen Gebetsbewegung „24/7 Gebet“, Pete Greig (Guildford/England), bezeichnete McClung auf Facebook als seinen Mentor und geistlichen Vater: Er sei zweifellos einer der größten Männer, die er je gekannt habe.

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