INDONESIEN Aktuell

Glaubensprüfung

Gruß von Sven Scheunemann, Indonesien

Glauben hat man nicht einfach. Glaube ist etwas lebendiges, denn man glaubt dem LEBENDIGEN Gott, den man doch nicht sieht. Es ist also eine persönliche Beziehung – und Beziehungen werden oftmals herausgefordert und geprüft und so auch vertieft.

  • Glauben bedeutet für uns, die Gewissheit zu haben an das, was man nicht sieht und hoffen auf das, was kommt. 
  • Mit anderen Worten bedeutet Glauben, an Gott, den man nicht sieht, trotzdem an seinen Verheißungen festzuhalten, egal in welchen Lebensumständen und Nöten man ist und hoffen darf auf die Ewigkeit der neuen Erde und den neuen Himmel. 
  • Glauben bedeutet, mit Gott wandeln wie Henoch, auch wenn die Welt ringsherum gottlos ist. Er blieb Gott treu bis ans Ende seines Lebens und sah den Tod nicht, sondern wurde gen Himmel geholt. 
  • Glauben bedeutet auch warten auf die Erfüllung von Gottes Verheißungen, wie es Abraham tat. Er war 75 Jahre alt, als er von Gott berufen wurde, sein Haus, seine Freunde und sein Land zu verlassen und in ein Land zu gehen was ihm unbekannt war. Ihm wurde auch ein Sohn verheißen, den er erst mit 100 Jahren bekam. 
  • Glauben bedeutet somit warten. Warten auf die Erfüllung von Gottes Verheißungen. 
  • Glauben heißt aber auch, hoffen auf das Kommen Jesu, der uns den neuen Himmel und die neue Erde bringen wird, wie es die Jünger und Paulus taten. 
  • Deshalb bedeutet Glauben auch tagtäglich sich von Sünden zu bekehren und nach dem Wort Gottes zu leben. 
  • Glauben heißt: Jesus nachfolgen, auf seine Stimme hören, ihm vertrauen und gehorsam zu sein. 
  • Glauben bedeutet somit, stille zu sein und Gott, Gott sein zu lassen. Ihn wirken zu lassen und nicht mit eigener Kraft zu kämpfen, sondern Gott kämpfen zu lassen. 

In Sumba gab es einen sehr starken Regensturm. Ein Staudamm ist gebrochen und es entstand eine große Flut. Viele Häuser standen unter Wasser und sind eingestürzt. Die Flut hat auch eine wichtige Brücke mit sich gerissen. Es fehlt an Elektrizität und an sauberem Wasser. 

Am 13. April gab es ein großes Erdbeben im Süden von Malang an der Küste.

Wir sind in ein abgelegenes Dorf gefahren um Lebensmittel zu verteilen und eine andere Gruppe half beim Aufräumen der Trümmer. Es war sehr berührend zu sehen, wie die Dorfleute sich gegenseitig halfen und trotz allem fröhlich waren. Die Fahrt dorthin dauerte zwei Stunden. Christen und Moslems haben ihre Häuser verloren. Die Kirche hat Risse an den Wänden und die Mosche ist dem Erdboden gleich. Über 100 Häuser sind total kaputt, auch das Pfarrhaus. Es gab aber keine Todesopfer.

Wir haben das Erdbeben auch in Malang gespürt. Es war so heftig, dass wir gedacht haben, gleich stürzt unser Haus zusammen. Ich bin rausgelaufen und habe nur noch gebetet, dass unser neues Haus nicht kaputt gehen mögen. Und Jesus hat das Gebet erhört.

Nun möchten wir uns ganz, ganz herzlich bedanken für Eure Gebete und Spenden, die im vergangenen und in diesem Jahr eingegangen sind. Wir wissen es sehr zu schätzen. Denn ohne euch, können wir unsere Arbeit nicht tun. Danke auch für die Spenden die eingegangen sind für die Erdbebenopfer!

Vielen, vielen Dank, der Herr segne Euch!

Danksagung:

  1. Wir danken Gott, dass er unsere Dienste gesegnet hat.
  2. Wir danken Gott, dass er mir geholfen hat das Fach Missiologie und Animismus an der Theologischen Hochschule Providensia Adonay Batu zu unterrichten.
  3. Wir danken Gott für all die Bibelkurse die wir halten konnten.
  4. Wir danken Gott, dass er uns mit dem Nötigsten versorgt hat.
  5. Wir danken Gott, dass unser neues Haus nicht durch das Erdbeben kaputt gegangen ist.

Fürbitte:

  1. Betet weiterhin für unsere Gesundheit, dass wir die Dienste tun können!
  2. Betet bitte für die Bibelkurse, die immer mehr werden!
  3. Betet bitte für die Erdbebenopfer, dass sie ihre Häuser wieder aufbauen können!
  4. Betet bitte für die Sturmopfer in Sumba!
  5. Betet bitte für die vielen Menschen in der Seelsorge!
  6. Betet bitte für die Predigtdienste in verschiedenen Kreisen und Gemeinden!

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